TUXLugFS

Donnerstag, 17. Mai 2007
Nachdem wir die Fahrt einigermaßen überstanden hatten, wurde zuerst einmal der Ort des Geschehens in Augenschein genommen.

Die Schweizer hatten sich wirklich etwas Extravagantes einfallen lassen. Die Jungs für's Grobe besetzten sogleich einen freien Tisch mit ihren Notebooks und natürlich mit ein paar der mitgebrachten Augustiner.

Fix wurden immer wieder die Flaschen zum fröhlichen Prost zusammengestoßen, während man versuchte seine Rechner in das Netzwerk einzubinden. Währendessen entdeckte man jede Menge bekannter Gesichter und tauschte sich munter aus. Dabei verlagerte sich der Aufenthaltsort auch nach draussen an den wärmenden Grill, da, ich weiß nicht ob ich das schon erwähnte, es wie aus Eimern geschüttet hat und die Halle einfach keine Wärme für ihre Bewohner überig hatte. Daher war auch die einzige Überlebenschance, gemütlich mit ein paar Bierchen am Grill zu stehen und dem Essen beim bruzeln zu zusehen...

Im Großen und ganzen kann man sagen, der erste Abend war alles Andere als toll, da es schweinekalt und nass war. Die einzige Erheiterung des Abends baten die Jungs, die sich mit Sing4Tux eine Karaokeschlacht auf dem Beamer lieferten. Das war echt Klasse mit anzusehen :)

Freitag, 18. Mai 2007
So, es ist also mal wieder so weit, das Lug-Camp 2007 in Interlaken, in der Schweiz, hat begonnen.
Nach einer reichlich verwirrenden, aber dennoch lustigen Fahrt in unserem VW-Bus, haben wir es dann letztendlich doch noch geschafft, unbeschadet hier anzukommen.

Ein kleines Fazit unserer Anreise:
Begonnen hat das ganze in Freising. Die Planug sah einen allgemeinen Aufbruch um 10 Uhr morgens vor. Aber erwartungsgemäß hat das natürlich nicht ganz geklappt. Um kurz vor 11 waren dann alle (ganze drei Mitglieder) der Lug-Fs aufgesammelt und wir konnten aufbrechen.
Naja, doch nicht ganz ... der Tank war so gut wie leer und vor allem ... die Wegzehrung hat gefehlt. Also noch fix zum Allgut und drei Bierkästen (natürlich nur feinstes Augustiner Lager) eingeladen. Dann noch fix getankt und schon konnte die Reise beginnen.

Der Weg durch Deutschland bis zur österreichischen Grenze war noch kein Problem. Gibt ja nicht viele Wege dahin ... Dann weiter über die 'schönen' Landstraßen Österreichs und schon erreichten wir die schweizer Grenze. So weit so gut. Von fiesen Gerüchten, der Maillingliste entstammend, geplagt, löcherten wir noch die schweizer Zöllner mit Fragen bezüglich der Einfuhr unserer 'Hardware'. Die haben uns nur verwirrt angesehen und dann weiter gewunken.

Noch fix eine Vingette gekauft und schon waren wir auf den Straßen der Schweiz unterwegs ... zunächst entspannt hielten wir uns an die Route, die uns Google Maps geliefert hatte .. doch bald verfestigte sich der Verdacht, irgendwie doch auf anderen Straßen unterwegs zu sein, als unsere Route auswies.

Irgendwann kam dann die große Erleuchtung ... Autobahnen sind in der Schweiz mit grünen Schildern ausgeschlidert und nicht, wie gewohnt in Blau ... Damit kamen wir dann wieder einigermassen klar.

Durch viele Tunnels und weiter Strecken parallel zur Autobahn (nein, das war nicht beabsichtigt und geschah nur aus absoluter Unwissenheit) kamen wir dann letztendlich noch doch heil in Interlaken an und haben dann auch noch überraschen schnell die Werft, in der das Camp heuer statt findet, gefunden.

Sonntag, 20. Mai 2007
nach einer sehr durchzechten Nacht wahren wir komischer weise um halb 10 schon wieder auf den Beinen. Und zu meiner großen Verwunderung wurde wir von den meisten in der Werft sehr komisch angesehen, als wir als erstes (wie auch gestern schon) Guten Morgen und Prost schrien und erstmal das erste August vernichteten...
Naja was soll ich groß sagen, so ging es hald weiter, wir tranken ein August nach dem anderen und ich begab mich auch ein mal auf die Reise zum Supermark auf der anderen Straßenseite. Dort habe ich festgestellt, dass es in diesem Coop keine Sinn machst nach Schnaps oder ähnlichem zu suchen.
Aber was solls, wir hatten ja noch ein „bischen“ was, und von dem Freibier vom Vortag ist ja auch noch was übrig geblieben.
Den Großteil des Tages haben wir damit verbracht, die Seite hier mal sinnvoll zu gestalten und endlich offiziell online zu stellen.
Nach der ersten Grillsession beschlossen wir noch in eine Kneipe zu gehen, was in Interlaken garnicht so leicht ist. Wir haben ca 10 Leute angesprochen, bis wir in eine Rock Kneipe gefunden haben. Allerdings haben die für ein 0,3L Bier (alleine dass geht ja schon mal garnicht) 6 Franken verlangt. Also verließen wir nach dem ersten Bier die Kneipe, besorgten und noch ein Döschen Feldschlösschen Bier und machen uns auf den weg zurück zum Camp.
Dort legten wir eine 2. Grillsession ein, tranken noch ein paar August und Verzogen uns schließlich auch in den Bus...........

Fazit des 3. Tages:
1.Es ist für ein Lug-Camp schon sehr ungewohnt, dass 50% der Leute vor 1 Uhr schlafen
2.Irgendwie werde ich dass Gefühl nicht los, dass 30 % der Besucher jetzt (Samstag Nacht) schon gefahren sind.....

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